Carboanhydrasehemmer
Als Carboanhydrasehemmer als Augentropfen auf den Markt kamen, wurden sie umgehend zum neuen Standard in der Augeninnendruck senkenden Glaukomtherapie bei Augenärzten. Ihre gute drucksenkende Wirkung, das günstige allgemeine Nebenwirkungsprofil und die zusätzlich diskutierten positiven Eigenschaften für die Augendurchblutung waren den vorhandenen Behandlungskonzepten deutlich überlegen. Sie sind bis heute neben den Prostaglandin-Analoga die am meisten verschriebenen Glaukom-Augentropfen.
Carboanhydrasehemmer senken den Augeninnendruck durch selektive Blockade der Carboanhydrase II, die für die Neubildung des Kammerwassers verantwortlich ist. Der Augeninnendruck wird so bis zu 20% reduziert. Sie werden zweimal täglich als Augentropfen angewendet und erreichen so ihre optimale Wirksamkeit. Eine Kombination mit Betablockern oder mit Prostaglandin-Analaoga bringt zusätzliche drucksenkende Effekte.
Carboanhydrasehemmer sind kontraindiziert bei Überempfindlichkeit gegen Sulfonaide, bei schweren Nieren- und Leberfunktionsstörungen, bei Nebenniereninsuffizienz, Hyponatriämie, Hypokaliämie und hyperchlorämischer Azidose. Außerdem in der Schwangerschaft und Stillzeit und bei Kindern unter 18 Jahren.
Als unerwünschte Nebenwirkungen treten häufig lokale Reaktionen am Auge auf, wie Brennen, Stechen, Rötung. Daneben kann es zu bitterem Geschmack, Kopfschmerzen, Übelkeit und Müdigkeit kommen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Fachinformation oder die Packungsbeilage des speziellen Augen-Arzneimittels.
Folgende führende Medikamente sind u.a. am Markt:
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Name
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Wirkstoffe
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Wirkstoffgruppe
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Packungen
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Vertrieb
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Azopt
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Brinzolamid
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Carboanhydrasehemmer
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Tropfen
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Alcon Pharma
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mehr Info
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Cosopt
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Dorzolamid / Timolol
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Kombination
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Tropfen
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Chibret MSD
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mehr Info
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Azarga
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Brinzolamid / Timolol
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Kombination
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Tropfen
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Alcon Pharma
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mehr Info
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Trusopt
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Dorzolamid
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Carboanhydrasehemmer
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Tropfen
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Chibret MSD
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mehr Info
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